Verbindung nach der Bereitstellung

Dedicated Server verbinden: Zugangsdaten in der Konsole

Für Linux wird SSH verwendet, für Windows RDP.

Bei bereits bereitgestellten Bestellungen beginnen die nächsten Schritte in der Maschinendetailansicht der Konsole. Maßgeblich sind die dort angezeigte Adresse, das Anmeldekonto und die Authentifizierungsdaten.

Von der Bestellung zur ersten Anmeldung

In fünf Schritten zur Verbindung

Zahlung und Bereitstellung sind getrennte Schritte. Nach der Zahlung auf die Bereitstellungsbenachrichtigung warten. Sobald die E-Mail eingetroffen ist, die Verbindungsdaten in der Detailansicht der betreffenden Maschine prüfen.

  1. Servermodell und Optionen wählen

    Auf der Konfigurationsseite Arbeitsspeicher, zusätzliche Laufwerke, Bandbreite, weitere IPv4-Adressen, Betriebssystem und Abrechnungszeitraum festlegen. Das gewählte Betriebssystem bestimmt die Verbindungsmethode.

  2. In US-Dollar bezahlen

    Den fälligen Betrag prüfen und die Zahlung abschließen. Welche Zahlungsarten verfügbar sind, steht auf der Konfigurationsseite. Zahlungsstatus und Bereitstellungsstatus der Maschine separat prüfen.

  3. Bereitstellungs-E-Mail erhalten

    Die Bereitstellungsbenachrichtigung im Konto-Postfach prüfen und der Bestellung zuordnen. Eine Bestätigungsseite für die Zahlung allein bedeutet noch nicht, dass die Verbindungsdaten bereitstehen.

  4. Maschinendetails in der Konsole öffnen

    Die betreffende Maschine öffnen, Betriebssystem und Adressliste prüfen und anschließend das Anmeldekonto sowie die Authentifizierungsdaten ansehen. So werden Zugangsdaten verschiedener Bestellungen nicht verwechselt.

  5. Erste Anmeldung per SSH oder RDP

    Den passenden Client für das Betriebssystem öffnen und sich mit der ersten IPv4-Adresse sowie den in der Konsole angezeigten Zugangsdaten verbinden. Nach erfolgreicher Anmeldung Betriebssystem und Sicherheit konfigurieren.

Die Verbindungsdaten direkt aus der Maschinendetailansicht übernehmen. Konto, Port oder Passwort nicht anhand des Betriebssystems erraten. Bei mehreren Adressen für alle folgenden Schritte auf dieser Seite die erste IPv4-Adresse verwenden.

Linux · FreeBSD · Proxmox VE

SSH-Erstanmeldung: Maschine prüfen, Zugangsdaten eingeben

Ein Terminal des Betriebssystems oder einen gängigen SSH-Client verwenden. Für die Verwaltung von Linux, FreeBSD und Proxmox VE wird SSH genutzt. Maßgeblich sind die Verbindungsdaten in der Konsole.

01

Adresse und Konto bereithalten

In der Maschinendetailansicht das Betriebssystem prüfen, die erste IPv4-Adresse kopieren und das dort angezeigte Anmeldekonto samt Authentifizierungsdaten notieren. Beim Kopieren darauf achten, dass keine Leerzeichen oder Zeilenumbrüche am Anfang oder Ende übernommen werden. Keine gespeicherte Verbindungskonfiguration einer anderen Maschine verwenden.

02

SSH-Verbindung herstellen

Adresse und Konto im Client eingeben und die Authentifizierung anhand der Angaben in der Konsole abschließen. Bei der ersten Abfrage zur Hostidentität das Zielsystem prüfen. Ändert sich die Hostidentität bei einer bereits gespeicherten Verbindung, zunächst klären, ob das System neu installiert oder das Verbindungsziel geändert wurde. Warnungen nicht einfach ignorieren.

03

Erste Anmeldung absichern

Nach erfolgreicher Anmeldung das initiale Passwort ändern oder die Anmeldung per Schlüssel einrichten und das System aktualisieren. Bei Schlüssel-Authentifizierung zunächst in einer zweiten Verbindung prüfen, ob der Schlüssel funktioniert, bevor die bisherige Anmeldemethode deaktiviert wird. Vor Änderungen an der Firewall die aktuelle Sitzung geöffnet lassen, damit der neue Verwaltungszugriff nicht blockiert wird.

Systemverwaltung des Proxmox VE-Hosts und Anmeldedaten der Gastsysteme getrennt aufbewahren. Host-Zugangsdaten gelten nicht für Gastsysteme. Netzwerk- und Authentifizierungseinstellungen der Gastsysteme werden vom Mieter verwaltet.

Windows Server

RDP-Erstanmeldung mit dem Konto des bereitgestellten Systems

Den Remotedesktop-Client öffnen und Adresse sowie Zugangsdaten aus der Konsole eingeben. Für eine Windows-Remotedesktopverbindung keinen SSH-Client verwenden.

Angaben im Client

Als Verbindungsadresse die erste IPv4-Adresse verwenden. Anmeldekonto und Passwort der Detailansicht der betreffenden Maschine entnehmen und kein Standardkonto anhand der Windows-Version vermuten. Sind im Client alte Zugangsdaten gespeichert, zunächst prüfen, ob die Angaben zur aktuell bereitgestellten Maschine gehören.

Bei Hinweisen zur Remotedesktopidentität oder zum Zertifikat zuerst Verbindungsziel und Adresse prüfen. Der gespeicherte Verbindungsname allein bestätigt nicht das Ziel. Zertifikatshinweise und falsche Passwörter sind unterschiedliche Probleme.

Verbindung: RDP

Systemsprache und erste Anmeldung

Windows wird in der bei der Bestellung gewählten Sprache bereitgestellt: Englisch, traditionelles Chinesisch oder vereinfachtes Chinesisch. Die Sprache der Remotedesktop-Oberfläche bestimmt nicht die Sprache des Serversystems. Beim Eingeben der Verbindungsdaten ist das tatsächlich bereitgestellte System maßgeblich.

Nach dem Öffnen des Desktops empfiehlt es sich, das initiale Passwort zu ändern, das System zu aktualisieren und die Firewall zu prüfen. Vor Änderungen an den Richtlinien für den Fernzugriff sicherstellen, dass die neue Anmeldemethode funktioniert. So wird vermieden, durch gleichzeitige Änderungen an Kontoberechtigungen und Netzwerkregeln die Verbindung zu verlieren.

Drei Systemspracheinstellungen zur Auswahl
Regeln für mehrere Adressen

Bei mehreren IPv4-Adressen zuerst die erste verwenden

Für SSH und RDP gilt dieselbe Adressauswahl

Bei mehreren IPv4-Adressen die erste Adresse aus der Konsolenliste für die erste Verbindung verwenden. Weitere Adressen werden vom Mieter im Betriebssystem selbst konfiguriert. Eine zugewiesene Adresse bedeutet nicht automatisch, dass alle Netzwerkeinstellungen dafür im System bereits eingerichtet sind.

Nach der ersten erfolgreichen Anmeldung die übrigen Adressen und zugehörigen Dienste je nach Bedarf einzeln konfigurieren. Vor Änderungen an der Netzwerkkonfiguration die bisherigen Einstellungen dokumentieren, pro Schritt nur eine Konfiguration ändern und das Ergebnis prüfen. Adresskonfiguration, Dienst-Listener und Firewall-Freigaben separat kontrollieren.

Schritt für Schritt eingrenzen

Verbindung fehlgeschlagen? Erst Angaben, dann Netzwerk prüfen

Die vollständige Fehlermeldung des Clients notieren und anschließend die folgenden Punkte der Reihe nach prüfen. Zeitüberschreitung, abgelehnte Verbindung und fehlgeschlagene Authentifizierung weisen auf unterschiedliche Ursachen hin. Systemeinstellungen nicht ändern, bevor die Meldung geprüft wurde.

01

Zieladresse prüfen

Sicherstellen, dass die Verbindung zur gerade bereitgestellten Maschine geht und die erste IPv4-Adresse aus der Konsole verwendet wird. Prüfen, ob beim Einfügen Leerzeichen, eine alte Adresse oder anderer Text mitkopiert wurde und der Client nicht automatisch ein zuvor gespeichertes Verbindungsziel verwendet.

02

Vollständige Zugangsdaten prüfen

Konto und Authentifizierungsdaten erneut aus der Detailansicht der betreffenden Maschine übernehmen. Bei fehlgeschlagener Authentifizierung Eingabemethode, Groß- und Kleinschreibung sowie den Client-Cache prüfen. Passwörter nur an der dafür vorgesehenen Stelle im Client eingeben, nicht in das Adressfeld, den Verbindungsnamen oder den Tickettext.

03

Lokale Verbindungsumgebung prüfen

Prüfen, ob das lokale Netzwerk funktioniert, und lokale Firewall sowie Zugriffsbeschränkungen des Netzwerks kontrollieren. Wenn möglich, die Verbindung über ein anderes vertrauenswürdiges Netzwerk testen, um Probleme der lokalen Umgebung von serverseitigen Ursachen abzugrenzen.

04

Änderungen am Server prüfen

Falls die Verbindung zuvor funktioniert hat, kürzliche Änderungen an Adresse, Routing, Firewall, Anmelderegeln oder Authentifizierungsdaten nachvollziehen. Eine weiterhin funktionierende Sitzung geöffnet lassen und nicht zur Fehlersuche sämtliche Sicherheitsregeln auf einmal entfernen, um die Angriffsfläche nicht unnötig zu vergrößern.

Besteht das Verbindungsproblem nach diesen Prüfungen weiterhin, lässt sich über die Konsole ein Ticket einreichen. Eine Beschreibung der bereits geprüften Punkte hilft bei der Fehleranalyse mehr als die knappe Angabe „Verbindung geht nicht“.

Fehler bei der Netzwerkkonfiguration? Notfallzugriff über die Konsole

In der Konsole steht zusätzlich eine grafische Browsersitzung zur Verfügung, die bei Fehlkonfigurationen von Netzwerk oder Firewall als Notfallzugriff dient. Für den regulären Zugang weiterhin SSH oder RDP verwenden.

Verbindungsproblem melden

Maschinennummer und Fehlerbild im Ticket angeben

Eine Serviceanfrage über die Ticketseite der Konsole einreichen. Bei Problemen mit einer Maschine die zugehörige Bestellung und Maschinennummer angeben und beschreiben, ob der Fehler vor dem Verbindungsaufbau, bei der Authentifizierung oder nach der Anmeldung auftritt.

Angaben zur Prüfung bereitstellen

Maschinennummer, Betriebssystem, Verbindungsart (SSH oder RDP), vollständige Fehlermeldung und Zeitpunkt des ersten Auftretens angeben. Auf Screenshots muss die Fehlermeldung lesbar sein; Passwörter, Schlüssel und für die Fehleranalyse irrelevante personenbezogene Daten unkenntlich machen.

Bereits erfolgte Prüfungen aufführen

Angeben, ob die erste IPv4-Adresse verwendet, die Zugangsdaten erneut geprüft und ein anderes Netzwerk getestet wurde. Auch kürzliche Änderungen am System oder an der Firewall aufführen. Vollständige Anmeldepasswörter und private Schlüssel nicht in öffentlichen E-Mails oder im Tickettext senden.

In der Detailansicht der Maschine fortfahren

Adresse und Zugangsdaten ansehen oder das Verbindungsproblem über die Ticketseite melden. Hardware und Netzwerk werden vom Anbieter verwaltet; Betriebssystem, Konten, Schlüssel und Datensicherungen liegen in der Verantwortung des Mieters.