Betrieb & Verantwortung

CloudSFP vermietet Dedicated Server mit AMD EPYC 7543P

Ein Modell, zwei RAM-Konfigurationen, monatliche Abrechnung

Angebot

Server, Optionen und Bestellung im Überblick

Der Betrieb umfasst die Bereitstellung des Servers, Hardware und Netzwerk sowie die Bearbeitung von Support-Anfragen. Die Konfiguration wird vor der Bestellung festgelegt. Nach der Bereitstellung sind Serverdetails, bezahlte Rechnungen und Support-Tickets in der Konsole einsehbar.

Ein Prozessor, zwei RAM-Konfigurationen

Alle Server sind mit einem AMD EPYC 7543P mit 32 Kernen und 64 Threads ausgestattet. Der Arbeitsspeicher ist in zwei Größen erhältlich: 128GB oder 256GB DDR4-3200 ECC. CPU, RAM und Laufwerke sind jeweils einem Kunden vorbehalten und werden nicht mit anderen Kunden geteilt.

Beide Konfigurationen umfassen 2×1TB NVMe direkt angebundene Laufwerke, 250 Mbps ohne Traffic-Limit und 1 dedizierte IPv4-Adresse. Das Rechenzentrum befindet sich in Tokio, Japan. Der Arbeitsspeicher kann nach der Bereitstellung nicht im bestehenden Server aufgerüstet werden. Für einen Wechsel der Konfiguration ist ein weiterer Server erforderlich; Migration und Datensicherung liegen in der Verantwortung des Mieters.

Als Optionen stehen zusätzliche Laufwerke, Bandbreite, weitere IPv4-Adressen und eine Windows-Lizenz zur Auswahl. Vor der Bestellung lassen sich alle Optionen und der fällige Betrag einzeln prüfen. Maßgeblich ist der aktuelle Status in der Konsole.

Verfügbare Optionen

Zusatzlaufwerke
0 bis 2 zusätzliche 2TB-NVMe-Laufwerke. Jedes Laufwerk ist direkt angebunden und wird nicht in ein Hardware-Array eingebunden.
Bandbreite
250 Mbps, 1 Gbps oder 2 Gbps; bei allen drei Stufen ohne Traffic-Limit.
IPv4
1 Adresse inklusive, bis zu 255 zusätzliche Adressen möglich.
Betriebssysteme
14 kostenlose Betriebssysteme; die Windows-Server-Lizenz wird monatlich zusätzlich berechnet.

Die Bestellung erfolgt auf der Konfigurationsseite. Bezahlte Rechnungen, Serverdetails und Support-Tickets werden in der Konsole verwaltet.

Vergleich der Bereitstellungsarten

Unterschiede bei Ressourcen und Aufwand

Der Vergleich bezieht sich auf die Bereitstellungsarten und nicht auf Leistungstests bestimmter Anbieter. Entscheidend sind gemeinsam genutzte Ressourcen, der Umfang der Bereitstellung sowie der Aufwand für eigene Hardware und Rack-Infrastruktur.

Ressourcen und Betriebsaufwand im Vergleich
Kriterium Shared VPS Dedicated Server Eigenes Rack
Exklusivität Bereitstellung als virtuelle Instanz; die zugrunde liegenden physischen Ressourcen werden üblicherweise von mehreren Instanzen gemeinsam genutzt. Der gesamte Server ist exklusiv: Prozessor, Arbeitsspeicher und Laufwerke werden von einem Kunden genutzt. Eigentum und Ressourcenzuweisung werden selbst festgelegt; Hardwarebeschaffung und Bereitstellung erfolgen in eigener Regie.
Rechenleistung Die tatsächliche Leistung hängt von der Ressourcenzuweisung und der gemeinsam genutzten Auslastung ab. Die Rechenleistung des Servers wird nicht mit anderen Kunden geteilt. Die tatsächliche Leistung hängt von der eigenen Auslastung und Systemkonfiguration ab. Die Hardwarekapazität lässt sich selbst planen; Leistungsoptimierung, Erweiterungen und Hardwaretausch liegen in eigener Verantwortung.
Bereitstellung In der Regel wird eine virtuelle Instanz bereitgestellt, auf der das Betriebssystem die Anwendungen ausführt. Bereitstellung des vollständigen Servers. Zugangsdaten sind in der Konsole einsehbar; die Systemverwaltung erfolgt per SSH oder RDP. Beschaffung, Einbau, Verkabelung und Anbindung an die Infrastruktur des Rechenzentrums müssen selbst organisiert werden.
Einstiegskosten Die Abrechnung beginnt üblicherweise mit der Miete einer Instanz und richtet sich nach der gewählten Ausstattung. Monatliche Miete ohne Einrichtungsgebühr; ein vorheriger Kauf kompletter Server-Hardware ist nicht erforderlich. Üblicherweise fallen Kosten für Hardware, Rack, Stromversorgung und Netzwerk an.

Ein exklusiver Server bedeutet nicht, dass das System automatisch redundant ausgelegt ist. Direkt angebundene Laufwerke, Anwendungsbereitstellung und Datensicherung sollten getrennt betrachtet werden. Der Schutz von Daten hängt nicht allein davon ab, ob ein Server exklusiv genutzt wird.

Zuständigkeiten

Hardware und Netzwerk liegen bei uns, System und Daten beim Mieter

Bereitgestellt wird ein physischer Server. Die Infrastruktur des Rechenzentrums und die Softwareumgebung auf dem Server fallen in unterschiedliche Verantwortungsbereiche. Störungen lassen sich anhand der folgenden Zuständigkeiten einordnen.

Verantwortung von CloudSFP

  • Serverhardware

    Bereitstellung von Prozessor, Arbeitsspeicher und Laufwerken gemäß Bestellung sowie Behebung von Hardwarefehlern.

  • Strom und Netzwerk

    Verantwortung für die Stromversorgung und Netzwerkinfrastruktur des Rechenzentrums, die den Betrieb des Servers ermöglichen.

  • Uplink und IPv4-Zuweisung

    Bereitstellung der bestellten Bandbreitenstufe und Zuweisung dedizierter IPv4-Adressen.

  • Hardwaretausch

    Prüfung der gemeldeten Störung und Bearbeitung von Hardwarekontrollen und Austausch.

Hardware- und Netzwerkprobleme lassen sich über ein Support-Ticket in der Konsole dem Server zuordnen.

Verantwortung des Mieters

  • Betriebssystem und Software

    Systemupdates, Firewall, Anwendungsinstallation, Leistungsoptimierung und Softwarekonfiguration.

  • Konten und Schlüssel

    Verwaltung des Konsolenkontos, der Serverpasswörter und SSH-Schlüssel sowie der Zugriffsrechte auf das System.

  • Datenredundanz und Sicherungen

    Die direkt angebundenen Laufwerke verfügen über kein Hardware-RAID. Software-RAID, ZFS-Spiegelung oder externe Datensicherungen sind selbst einzurichten; auch der Wiederherstellungsprozess sollte geprüft werden.

  • Rechtmäßige Nutzung

    Softwarelizenzen und geschäftliche Nutzung müssen den geltenden Vorgaben entsprechen. Spam, Netzwerkangriffe und die Verbreitung von Schadsoftware sind unzulässig.

Ein Abbild oder ein RAID-Verbund ersetzt keine unabhängige Datensicherung. Vor Systemänderungen sollte die Wiederherstellbarkeit der Daten geprüft werden.

Support-Tickets sollten zwischen Netzwerkproblemen, fehlerhafter Systemkonfiguration und Hardwaredefekten unterscheiden. Eine konkrete Beschreibung der Symptome hilft bei der Zuordnung. Passwörter oder private Schlüssel gehören nicht in öffentliche E-Mails.

Kontakt

Support-Anfragen werden über die Konsole bearbeitet

Serverbezogene Anfragen werden im Konto eingereicht, damit sie Bestellungen, Servernummern und der bisherigen Bearbeitung zugeordnet werden können. Allgemeine Anfragen erreichen das Team per E-Mail.

Fragen zu Bestellungen und Servern

Nach der Anmeldung in der Konsole können Anfragen über die Support-Ticket-Seite eingereicht werden. Anzugeben sind die Servernummer, die beobachteten Fehler, bereits durchgeführte Prüfungen und System- oder Netzwerkänderungen vor Auftreten des Problems. Weitere Informationen sollten im selben Ticket ergänzt werden, damit der Zusammenhang erhalten bleibt.

Bei Verbindungsproblemen können Fehlermeldungen des Clients angefügt werden. Vor dem Teilen von Protokollen sind Passwörter, Schlüssel und vertrauliche Geschäftsdaten zu entfernen. Adresse und Zugangsdaten sollten vor dem Verbindungsaufbau anhand der Serverdetails geprüft werden. Bei mehreren IPv4-Adressen ist für die Verbindung die erste Adresse zu verwenden.

Allgemeine Anfragen und Kontozugriff

Für Anfragen vor einer Bestellung, geschäftliche Kooperationen, Sicherheitsmeldungen und Probleme bei der Kontoanmeldung steht die zentrale Support-Adresse zur Verfügung. Die E-Mail sollte das Anliegen und die nötigen Hintergrundinformationen enthalten, jedoch keine Serverpasswörter oder privaten Schlüssel.

Bei Fragen zu einer bestehenden Bestellung können die Bestellnummer und die zugehörige Konto-E-Mail-Adresse zur Prüfung angegeben werden. Serverstörungen und Support-Anfragen werden nach der Anmeldung weiterhin über ein Ticket in der Konsole bearbeitet. Maßgeblich ist die tatsächlich erteilte Antwort.

Abrechnung

Abrechnung in US-Dollar, Monatsbetrag mal Laufzeit

Zuerst werden Server und Optionen zum monatlichen Gesamtbetrag zusammengerechnet. Daraus ergibt sich anhand der gewählten Laufzeit der fällige Betrag. Es gibt keine Einrichtungsgebühr, keine Vertragsbindung und keine Rabatte je nach Laufzeit.

Fälliger Betrag = Monatsbetrag × Laufzeit in Monaten

Der Monatsbetrag umfasst den monatlichen Serverpreis sowie die gewählten Zusatzlaufwerke, Bandbreitenoptionen, zusätzlichen IPv4-Adressen und Windows-Lizenzkosten. Die vier Abrechnungszeiträume – monatlich, vierteljährlich, halbjährlich und jährlich – entsprechen 1, 3, 6 beziehungsweise 12 Monaten. Der fällige Betrag ergibt sich aus dem Monatsbetrag multipliziert mit der Anzahl der Monate.

Vor der Zahlung zeigt die Konfigurationsseite die Ausstattungsdetails, den fälligen Betrag und die verfügbaren Zahlungsmethoden an. Abgerechnet wird in US-Dollar (USD); die verfügbaren Zahlungsmethoden sind auf der Konfigurationsseite aufgeführt. Bezahlte Buchungen sind in den Rechnungen der Konsole einsehbar.

Wird zum Laufzeitende nicht verlängert, endet der Service. Verlängerung, Systemmigration und Datensicherung sollten entsprechend den geschäftlichen Anforderungen selbst geplant werden. Der Abrechnungszeitraum ist kein Ersatz für eine Datensicherung.

Serverdaten und Monatspreise getrennt ansehen

Zuerst prüfen, ob CPU, Arbeitsspeicher und direkt angebundene Laufwerke zur Auslastung passen. Anschließend die Monatspreise der beiden Konfigurationen und die Kosten der Optionen vergleichen. Die Spezifikationsseite beschreibt den bereitgestellten Server, die Preisseite die Abrechnungsposten.